Selbstexperiment – „Steigerung von Intelligenz & Kreativität“ – Teil 2

Da dachte ich doch tatsächlich, dass ich mich in meinem Arbeitsfeld Lernen sehr gut auskenne. Doch Frau Birkenbihl belehrte mich eines Besseren. Die ersten 8 Experimente sind absolviert und waren für mich sehr aufschlussreich. Es begann sehr harmlos. Benennen sie ihre aktuellen Themen, womit beschäftigen sie sich gerade sehr intensiv, entwerfen sie eine Hieroglyphe. Und dann kamen die ABC-Listen. Bilden sie eine ABC-Liste zu einem ihrer aktuellen Themen. Naja, das dürfte ja nicht so schwer sein, schließlich arbeite ich doch jeden Tag in einer Schule, tausche mich mit Kollege aus, gehe zu Fortbildungen und lese sehr viel. Und dann bleiben doch tatsächlich einzelne Buchstaben leer. Da tröstet es mich auch nicht, dass mir bei anderen mehrere Begriffe einfallen. Sicherlich gibt es Kategorien, wo einem so eine Liste schnell von der Hand geht, wie Tiere oder Berufe. Aber auch hier gibt es Lücken. Kennt ihr ein Tier mit X? Oder Berufe mit X und Y? Jetzt kann ich euch sagen, es gibt einen Xenopus (Korallenfrosch), einen Yak-Züchter oder einen Xylofonbauer. Frau Birkenbihl unterscheidet in ihrem Buch immer wieder zwischen aktivem und passivem Wissen und spricht von einem Wissens-Netz, welche sich durch einzelne Fäden spinnt. Das aktive Wissen haben wir griffbereit, auf passives Wissen können wir meist nur nach längerem Überlegen zugreifen. Durch gezieltes Üben kann passives Wissen aus dem Unterbewusstsein zu aktiven Wissen im Bewusstsein werden. Kennt ihr das Spiel Stadt-Land-Fluss? Dies ist z. B. eine Möglichkeit. Aber fangen wir doch mal mit einer ABC-Liste an. Versucht mal eine solche Liste zum Begriff Flüsse aufzuschreiben. Ihr habt 90-Sekunden Zeit. Na, gar nicht so leicht, oder?

Frau Birkenbihl hat mich erreicht und zum Weitermachen motiviert. Bin schon gespannt, wie sie mich dazu herausfordert mein passives Wissen in aktives Wissen umzuwandeln. Ach, und ich spüre es schon jetzt: Das neue Wissen verändert bereits mein Gehirn. Es haben sich in bestimmten Regionen schon neue Nervenzellen gebildet, diese sind neue Verbindungen zwischen einzelnen Zellen eingegangen. Dadurch, bin ich mir sicher, habe ich die Kapazität meines Gehirnes bereits erhöht. Bloß gut das unser Gehirn keine Speicherplatte mit einer begrenzten Kapazität ist, oder doch?

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