Mein ökologischer Fußabdruck auf dieser Welt…

ist mit Sicherheit noch verbesserungswürdig. Mein Kopf braucht eine Pause und so widme ich mich einem sehr aktuellen Thema. Vielleicht baue ich das in den Ethikunterricht mit ein.

Habt ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht, dass jeder Konsum von Dienstleistungen und Gütern in irgendeiner Form Rohstoffe und Energie, welche aus der Natur kommen, beansprucht? Somit bleibt festzuhalten, dass alle Land- und Wasserflächen der Erde die Lebensgrundlage für uns Menschen schaffen.

Die Idee, die hinter dem ökologischen Fußabdruck steht, stammt von zwei Wissenschaftlern der University of British Columbia in Kanada. Sie heißen Prof. William Rees und Dr. Mathis Wackernagel. Diese beiden berechneten, wie groß die biologisch produktiven Flächen der Erde sein müssten, dass die Natur unseren Verbrauch an Energie und Rohstoffen nachhaltig abdecken kann. Aus diesen Berechnungen kann ich einwandfrei entnehmen, wie viel der einzelne Mensch, die Bevölkerung einer Region oder eine ganze Nation benötigt. Somit lässt sich wunderbar ein Bezug zwischen dem lokalen Konsum und der globalen Verfügbarkeit an Rohstoffen und Energie herstellen.

Schauen wir mal, wie groß der Fußabdruck eines Menschen ist. Aus der Berechnung ergibt sich ein Wert von 1,8 globaler Hektar (gha). Warum globaler Hektar? Ganz einfach: Wenn ich eine Banane in Deutschland kaufe und esse, dann wurde sie irgendwo in Costa Rica angebaut. In diesem Moment beanspruche ich ein Stück Fläche in diesem Land. So ist das auch mit anderen Rohstoffen. Aus diesem Grund nennt man es globaler Hektar. Wenn ich diesen Wert noch ein Stück weiter betrachte, ergibt sich daraus die Tatsache, dass wir im Moment 1,2 Erden bräuchten, um den täglichen Bedarf an Rohstoffen zu decken. Aber wir haben doch nur eine Erde, oder?

Beansprucht aber jeder Mensch auf der Erde den gleichen Anteil? Beanspruchen schon, aber er hat ihn nicht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, das 1/4 der Menschheit reich sind. Reich heißt in diesem Fall, sie haben Essen, Kleidung und eine Unterkunft. Dieses eine Viertel beansprucht 3/4 der gesamten biologisch produktiven Fläche. Die restlichen 3/4 der Menschen haben lediglich ein Viertel der Fläche zur Verfügung. Sie gelten als arm. Diese ungerechte Verteilung führt dazu, dass sich unser (ein Mensch in Deutschland bzw. anderen Industriestaaten) ökologischer Fußabdruck vergrößert.

Durch einen Film wurde mir bewusst, wie verschwenderisch wir eigentlich mit unseren Ressourcen umgehen. Wie viele Lebensmittel in Deutschland täglich weggeworfen werden, was wir durch den Kohleabbau den Ländern Afrikas antun (Erderwärmung und einhergehende Dürre und Überschwemmung), welche Nutzflächen in den Regenwaldgebieten für den Sojaanbau genutzt werden, um heimische Tiere in der Nutztierhaltung zu versorgen, so dass wir täglich unser Fleisch bekommen. Muss das nicht unbedingt aufhören?

Jeder kann dazu seinen eigenen kleinen Beitrag leisten, so auch ich:

  • Lasst das Auto mal stehen. Geht zu Fuß oder nehmt das Fahrrad.
  • Kauft nur die Lebensmittel ein, die ihr wirklich verbraucht.
  • Esst weniger Fleisch. Achtet auf Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft.
  • Achtet auf das Zeichen „Fair Trade“ auf Lebensmitteln.
  • Tauscht gut erhaltene Kleidung oder neue, noch nicht getragene Kleidung bzw. elektrische Geräte, anstatt immer wieder alles neu zu kaufen.

Wie seht ihr das? Welchen Beitrag würdet ihr leisten, um unsere Erde nachhaltig nutzen zu können?

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